Mit der Vorbereitung auf eine MPU sollte frühzeitig - also recht bald nach dem Fahrerlaubnisentzug - unter fachkundiger Leitung begonnen werden. Auch wenn das noch keinen positiven (erfolgreichen) Ausgang der MPU garantiert, so wird doch zumindest der notwendige Um- und Einstellungsprozess in die richtigen Bahnen gelenkt, denn schließlich gilt es, in der MPU zu beweisen, dass die künftige Eignung (wieder) gegeben ist. In den Vorbereitungssitzungen werden Techniken zu Verhaltensänderungen ebenso geprobt wie die Bewältigung von verkehrsbedeutsamen Testverfahren (Reaktions-, Leistungs-, Konzentrationstests).
Es ist zweifellos besonders wichtig, die MPU bereits beim ersten Anlauf zu bestehen:
- weil jeder weitere Anlauf umso schwieriger, weil kritischer betrachtet wird,
- weil sonst unter Umständen die "Zweijahresfrist" überschritten wird.
Wenn die Fahrerlaubnis nämlich länger als zwei Jahre entzogen war, muss zusätzlich eine neue Führerscheinprüfung abgelegt werden.
Die Erfahrungen zeigen, dass bei ca. 40 % der Absolventen die MPU positiv, also erfolgreich, verläuft, während bei ca. 20% eine Nachschulungsempfehlung gegeben wird. Bei 40% der Teilnehmer zeigt sich ein negatives Ergebnis. |