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Die Telefonanlage als Einfallstor für Hacker - mangelnde Sicherung in vielen Unternehmen

Die Angst vor Comupterhackern und zerstörerischen Angriffen durch Viren zwingt die Unternehmen inzwischen zu massiven Investitionen in ihrer Datensicherheit. Internetzugänge werden mit Firewallanwendungen geschützt und Computer, auf denen Online-Angebote oder sensible Unternehmensdaten abgelegt sind, werden in Hochsicherheitsräumen eingeschlossen. Oftmals wird aber übersehen, dass auch die normale Telefonanlage als Zugang zum Firmennetz taugt und von den Hackern längst als Hintertür zum Datenbestand genutzt wird. Die Digitalisierung dieser Anlagen sorgt heute dafür, dass Computernetze und die Telefonanlagen immer stärker zu einem einheitlichen System zusammenwachsen. Ein modernes Telefonsystem mit oft mehreren hunderten Nebenstellen ist heute kaum etwas anderes als ein spezieller Computer (Server) häufig mit Anbindung an das Computernetz und die Datenserver des Unternehmens. Diese Systeme werden so immer mehr zu integralen Bestandteilen des Unternehmenszweckes.

Wer also sein Unternehmen schützen will und dafür sehr viel Geld für Firewalls, Sicherheitsräume etc. ausgibt, sollte darauf achten, dass auch seine Telefonanlage sicher ist. Dabei ist der Standardschutz der meisten Telefonanlagen nicht ausreichend oder aber der Schutz wird nicht ausreichend genutzt. So ist z. B. oftmals festzustellen, dass die gelieferten Anlagen voreingestellte Standardpasswörter enthalten, diese wurden aber gar nicht geändert nach der entsprechenden Installation.

Das sind Nachlässigkeiten, die ein Unternehmen gefährden können.

 

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