Entgegen der bislang vertretenen Auffassung, dass Bilddateien ungefährlich sind, wenn es um das Einschleusen von trojanischen Pferden oder Computerviren geht, musste man nun feststellen, dass durch einen Fehler in der Bildverarbeitung von Mircosoft-Programmen jetzt auch manipulierte Bilder im jpg-Format den Anwender gefährden können. Dazu reicht das Lesen einer E-Mail aus, der Besuch einer manipulierten Webseite, die Vorschau unter Window XP in einem Verzeichnis auf der Festplatte oder das Betrachten eines Dokuments mit eingebettetem Bild. Angriffe dieser Art können nur mit aktuellen Virenschutzprogrammen abgewandt werden.
Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
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Autor: Herr Rechtsanwalt Michael Menzel Experte für Internetrecht 18. Oktober 2004 |